Relevantes für den Kapitalmarkt am 18.07.2022

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18.07.2022

Wenn man aktuell manche Analystenmeinung liest, weiß man, warum so viele – vermeintliche – Experten weiterhin eine 100%ige Trefferquote hinsichtlich von Prognosen für sich in Anspruch nehmen. Viele Einschätzungen beschränken sich auf die Aussage „Aktien, Anleihen und andere Wertpapiere können steigen, fallen oder unverändert notieren“, die aber besonders wortreich dargestellt wird. Viel besser wäre im Moment, der Ungewissheit Raum zu geben. Schließlich ist diese Situation einmalig. Es herrscht Krieg in der Ukraine und die Sanktionen bedrohen das Wirtschaftsmodell Europas so sehr wie vermutlich nichts zuvor. Sicher ist nur die Ungewissheit und die Unsicherheit. Hierauf kann man nicht mit Plattitüden reagieren oder versuchen, irgendwelchen Trends zu folgen. Viel entscheidender ist, breit zu diversifizieren und Risiken abzuwägen. Dafür ist unabhängige Expertise wesentlich. Diese findet man nicht bei Banken oder Sparkassen. Dort gibt es nur Produktverkäuferinnen und -verkäufer, die – vielfach bestenfalls mäßig passende – Lösungen heraussuchen, statt wirklich auf die Bedürfnisse des jeweiligen Gesprächspartner einzugehen. Aber gerade jetzt ist das Vertrauen, das im persönlichen Dialog entsteht, nahezu unersetzlich.

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